Autopilot nach Pfauenthronia

 

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kicherte der junge Pfauenthron, der durch das Universum reiste. Der alte Stern sog ihn an seinen Busen, und Risse bildeten sich im Flammenmeer vielsagender, ominöser Vortexe.

„Weshalb hast du mir das angetan?“, klagte der Stern. „Wollte dich doch nur studieren, und nun hast du aus mir etwas zum studieren gemacht. Aber niemand ist in der Nähe. Willst du mich wenigsten bitteschön studieren?“

 

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machte der unbeschwerte Pfauenthron und beschleunigte auf Überlichtgeschwindigkeit. Ungeheuere Abstände durchmaß er, in den Schlieren seines Kielfeuers fauchten Bakterien und Rattansplitter, Schwefel und Ammoniakverbindungen, fruchtbare Spaceseeds, um Leben in der Kälte auszulösen. Das Leben ist der Pfauenthron.

 

Dem großen Alten passte das nicht, dessen Tentakelmund fusselig durch die Äonen zauste. Er fraß Welten mit einem schwarzen Loch im Herzen, er unterwarf die Wesen, sie zu schinden.

„Pfauenthron!“, donnert er, „dieses Area ist off limits. Sofort steh’nbleiben! Sonst wirst du unheilbar dem Wahnsinn anheimfallen, und das wünsche ich nicht, mein Sohn.“

 

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schrie kampfeslüstern der rebellische Pfauenthron, und landete auf dem von Schwerindustrie geprägten Arbeitsplaneten des Grimmbolds. Schornsteine und Bürotürme stapelten sich bis unter die Wolkendecke. Fertigungshallen reihten sich aneinander bis an den Horizont. Dies war ökonomisch das Zentrum von des Alten Einflussgebiet.Aber Pfauenthron passte das Leid unzähliger vernunftbegabter und liebesfähiger Wesen gar nicht. Die meisten waren Sklaven, gefügig gemacht durch die Gedanken ihres Meisters. Pfauenthron blastete die Sendeantennen mit seinen eingebauten Laserguns zu Schrott. So gelang es ihm einige tausend Arbeiter eines Sektors zu befreien. Diese schwärmten nun in alle Richtungen aus, um ihre Genossen zu befreien. Die Revolution der unterdrückten und brutal ausgebeuteten Massen überrollte die kapitalistischen Institutionen des Alten wie eine hungrige Replikationsraupe

 

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angelockt durch Signale von Verwandten landete der renitente Pfauenthron auf Planet Erde. Die Pfauenthrone dort hielten sich in uralten Filmsets auf, eingestaubt und alkoholisiert um Tische lungernd. Wie oft wurde auf ihnen geliebt und gekuppelt, konspiriert und intrigiert.

Staub und Whisky, damit vertrieben sich Pfauenthrone auf Planet Erde die Zeit, und gingen noch einmal die Stories durch, die sich auf ihren holzigen Leibern abgespielt hatten. Und die Ankunft des Neulings machte mit einem Schlag, dass eine Welle der Liebe über die Versammlung rollte. Eine Liebe, die in Pfauenthron einen wahren Meister fand

 

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machte der orgasmierte Pfauenthron. Wäre er bloß länger dabei geblieben! Sein Quantencomputer gab den Geist auf, und so krachte er ohne Bremsung in einen Dschungel. Ein Rüssler auf Urlaub vom Planeten Pussuarga entdeckte ihn und legte eine Pause ein. Fieberhaft versuchte Pfauenthron den Reboot, während der dicke Hintern des gedankenlosen Faulpelzes ihn immer tiefer in den Schlamm drückte und deformierte. Es war Regenzeit. Außerdem benötigte der Rüssler dringend eine Wurmkur.

 

Andererseits brachte dem geistesgegenwärtigen Pfauenthron der Kontakt mit Mutterboden die nötige Abkühlung für den Reboot, und das Betriebssystem von seinem Warpantrieb, die Navigations-kalkulatoren, Doomsday-Weaponry und Kommunikationssysteme funktionierten wurden wieder einsatzfähig. Der Rüssler war überrascht als sich Pfauenthron stolz und ehrfurchteinflößend erhob, ihn problemlos abschüttelte

 

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lachte der herrliche Pfauenthron über sein Entkommen von diesem fiebrig schaurigen Dschungelplaneten. Jenseits geodätischer Linien der Raumzeit schoss Pfauenthron schnell nach Pfauenthronia, einen Feuerstreifen hinter sich herschleppend. Funken in allen Farben des Spektrums fielen in Kaskaden auf die üppigen, oft besungenen Wald- und Seenlandschaften Pfauenthronias und kündeten von der frohen Rückkehr

 

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jauchzte der herzensfrohe Pfauenthron und landete bei Baum, aus dessen Luftwurzeln er geflochten war.

Doch Baum erkannte ihn nicht!

Was ist bloß mit mir, ich bin doch der Pfauenthron, dachte Pfauenthron entäuscht.

„He, Pfauenthron.“ Ein Schößling des Baums, tippte ihn an der Lehne. „Du bist doch Pfauenthron. Mein liebster Freund. Du bist ja ganz schön ramponiert. Als hätte sich ein Rhinozeros auf dich draufgesetzt.

 

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„Warte! Nicht verzweifeln. Ich erkenne dich, denn du hast mich immer vor den anderen Pfauenthrons beschützt. Nun ist es so, dass Baum gar nicht mehr viel von euch hält, denn deine Geschwister wuchern ihn von allen Seiten zu, und andere Bäume wittern seine Schwäche. Er hat vergessen, du warst sein treuestes Kind.“

Pfauenthron meldete sich bei den Geschwistern zu Wort, die schläfrig in der Gegend hingen und dem großen Baum das Sonnenlicht stahlen.

„Du Hochstapler“, rief ein älterer Bruder dem bestürzten Pfauenthron zu. Und sie ließen von Baum ab, schubsten Pfauenthron und zogen an ihm, taten ihm weh, schlugen seine Rückenlehne mit Fäusten. Sein Quantencomputer war schon dabei, eine Fluchtroute für Pfauenthron zu berechnen

 

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lachte plötzlich der von Gezerre und Geziehe wieder wie neu aussehende Pfauenthron, und sein Baum erkannte ihn endlich.

Baum riss sich zusammen, und jubelte über das Erkennen:

„Die Freude!“

 

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Und Baum schoss ins Kraut, und die bösartigen Pfauenthrone wurden gefressen oder zermalmt und sämtliche Bäume der Umgebung erstickt. Die einzige Ausnahme blieben Pfauenthron und der Schößling. Die beiden entzogen sich dem tosenden Wildwuchs, der nun das ganze Tal erfasste, durch wilde Flucht. Pfauenthron spürte eine Veränderung, die das fürchterliche und rachsüchtige Gebahren Baums auslöste.

Er spürte Liebe zur Freiheit, und Liebe für den Schößling. Pfauenthron steckte diesen in sein Geflecht und vereinigte sich so mit ihm, dann raste er in die purpurnen Wolkenbänke der Nacht

 

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